Entwicklungsarbeit durch den Europarat. Zum Seitenanfang  
 

In den neunziger Jahren entwickelte der Europarat das sogenannte europäische Sprachportfolio (ESP). Das ESP ist eine Sammlung verschiedener Dokumente, die über die Sprachkompetenzen einer Person detaillierte Auskunft geben: Es enthält einerseits einen Sprachenpass, der regelmässig aktualisiert wird. Daneben sind im ESP noch eine detaillierte Sprachenbiographie und ein Dossier mit einzelnen Textproben enthalten, welche die Sprachfähigkeiten des Portfoliobesitzers illustrieren.
Ziel des ESP ist es, dass Kenntnisse verschiedener Sprachen in einem einzigen, übersichtlichen und verständlichen Dossier fassbar gemacht werden. Ein Ziel des ESP ist es auch, den gesamteuropäischen Vergleich zwischen Sprachqualifikationen, die in verschiedensten Systemen erworben wurden, zu erleichtern.
Dafür wurde ein gemeinsamer "Europäischer Referenzrahmen" entwickelt, der die jeweiligen Sprachkenntnisse in einer einheitlichen Skala von sechs Niveaustufen erfasst (A1 - A2 - B1 - B2 - C1 - C2). Diese Skala kann auch allen, die Sprachen erlernen, dabei helfen, ihre eigenen Sprachkenntnisse besser einzuschätzen. Auch die meisten International anerkannten Sprachdiplome können einem dieser sechs Niveaus zugeteilt werden.

Möchten Sie Ihren persönlichen Kenntnisstand einer bestimmten Fremdsprache selbst einstufen, so können Sie dies mit Hilfe des "Rasters zur Selbstbeurteilung" tun, der über folgende Adresse eingesehen und ausgedruckt werden kann:
                     
           
www.goethe.de/z/50/commeuro/303.htm